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Die Institution Volkshochschule

 
 
  
Der Dachverband
Die ersten Schweizerischen Volkshochschulen wurden 1919 unter dem Eindruck der damaligen politischen Krise, die sich im Landesgeneralstreik von 1918 dramatisch manifestiert hatte, in den drei Städten Basel, Bern und Zürich ins Leben gerufen. Diese Gründungen waren von ausländischen Vorbildern, namentlich von der schon im letzten Jahrhundert entstandenen Volkshochschulbewegung in Dänemark und den University Extensions in Grossbritannien, beeinflusst.

Sie wollten sich einer breiten Volksbildung widmen, eine Bildungsgemeinschaft entwickeln und damit zur Überwindung der zutage getretenen Gegensätze zwischen den sozialen Schichten beitragen.
 

Lebenslanges Lernen für alle!

 
Als Erwachsene haben wir nie ausgelernt, auch wenn wir „aus der Schule entlassen“ sind: Nur eine umfassende und kontinuierliche Weiterbildung sichert uns die Anpassung an die Zukunft. Das Recht auf Weiterbildung für alle kann nur eingelöst werden, wenn es wenigstens eine Institution gibt, die dafür ein umfassendes kostengünstiges Angebot bereithält. Diese Aufgabe erfüllen die Volkshochschulen. Sie sind auf die lokalen Bedürfnisse ausgerichtet und in der Schweiz an rund 600 Orten vertreten. Die Angebote der einzelnen VHS sind so reichhaltig und vielseitig, wie es die Verhältnisse zulassen und verlangen.
 
Volkshochschulen sind Institutionen die:
  • intellektuelle, musische und gestalterische Kräfte fördern
  • sich zur kulturellen Vielfalt bekennen
  • Anregung und Belebung zum Ziel haben
  • im öffentlichen Interesse handeln
  • sich ihren Bildungsauftrag selber geben, aber ihre Tätigkeit in den Dienst von Gemeinwesen und Individuen stellen
  • kontroverse Auseinandersetzungen ermöglichen und ein Forum bieten, um unterschiedliche Ansichten und Einsichten auszutauschen
 

Daraus ergeben sich folgende Leitsätze, die für alle VHS gelten:

 
  • Der Teilnehmende steht im Zentrum
  • Aktives Lernen steht im Vordergrund
  • Kursgruppen haben soziale Netzfunktionen
 
Vorstellung des Verbands Schweizerischer Volkshochschulen  (pdf, 20 kB)